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Ein paar Gedanken zur Homöopathie

Es gibt sicher nicht so viele medizinische Disziplinen, die so kontrovers diskutiert werden, wie die Homöopathie.

Strikte Ablehnung als Hokus-Pokus auf der einen Seite, alleiniges Allheilmittel und "Popstar-Homöopathie" auf der anderen Seite.

Und irgendwo dazwischen liegen die Heilerfolge, die durch gewissenhaft homöopathisch arbeitende Mediziner unbestritten erzielt werden. Welchen Anteil hierbei die Homöopathika, die Zuwendung des Behandlers und der stets zitierte Placeboeffekt daran haben, will ich an dieser Stelle nicht diskutieren (das wird anderenorts zur Genüge getan).

Abgesehen von der Tatsache, dass ich grundsätzlich mit extremistischen  Ansichten, der damit oft verbundenen Engstirnigkeit und Missionarstum meine Probleme habe, stehe ich der Homöopathie durchaus kritisch, aber sehr offen gegenüber. Einige Strömungen und Tendenzen, die ich in den letzten Jahren beobachten konnte, behagen mir gar nicht, aber ich kenne mittlerweile genügend Homöopathen, denen ich - sollte es für bestimmte Indikationen wieder einmal erforderlich sein - meine Gesundheit ohne schlechte Gefühle anvertrauen würde.

Für mich als "semikreativer Bauchmensch" gilt - "wer heilt, hat Recht".

 

Der Gemeinschaft eine Plattform

Meine "Zuneigung" zur Homöopathie geht jedenfalls weit genug, um mich zu motivieren, einen Teil meiner Arbeitszeit in ein neues non-profit-Projekt zu stecken.

Mit www.hom-web.de habe ich eine Plattform aufgesetzt, mit der mittelfristigen Zielsetzung, der homöopathischen Gemeinschaft ein unabhängiges Forum zur Verfügung zu stellen. Jetzt gilt es, Homöopathen zu finden, die meinen Enthusiasmus auf diesem Gebiet teilen und sich einbringen möchten.